Sibylle Bergemann

Photographien

Annette und Angela, Berlin, 1982 © Sybille Bergemann

Die Ausstellung „Sibylle Bergemann. Photographien“ gibt einen Einblick in das künstlerische Schaffen einer der wichtigsten deutschen Fotografinnen der Gegenwart.

Die Ausstellung „Sibylle Bergemann. Photographien“ stellt das Gesamtwerk einer der wichtigsten deutschen Fotografinnen der Gegenwart international vor. Die Fotografien verblüffen durch Vielfalt – Mode, Reportage, Essay, Landschaft, Stadtlandschaft und Porträt. Diese Vielschichtigkeit ist Ausdruck des unverwechselbaren Stils der Künstlerin.

Der gesellschaftliche Kontext spielt in Bergemanns Werk eine herausragende Rolle. Ihre Bilder sind geprägt von der kritischen Auseinandersetzung mit der DDR. Das Foto ist nicht nur Abbildung, sondern gibt Aufschluss über die Wirklichkeit. Es interpretiert diese und bezieht Stellung. Die Bilder werden Symbol, spiegeln Geschichten und spielen mit der Sehnsucht des Betrachters. Sibylle Bergemann wurde zunächst als Modefotografin bekannt. Sie ist aber auch eine herausragende Vertreterin des fotografischen Essays und eine genaue Beobachterin. Bergemann hat sowohl seriell gearbeitet, als auch Themen und fotografische Notizen über längere Zeit festgehalten. Einen Schwerpunkt im Werk Sibylle Bergemanns bilden Mode- und Portraitfotografien – entstanden für SIBYLLE oder GEO. Die Fokussierung auf situative und szenische Bilder begann Bergemann im Berlin der ausgehenden 60-er Jahre; später kamen New York, Paris, Tokyo oder São Paulo hinzu.

Über viele Jahre arbeitete Bergemann mit Polaroids und bis 1990 überwiegend schwarz-weiß. Heute gehört sie zu den wenigen Fotografen, die Farbe nicht illustrativ, sondern als konstitutives Element einsetzen.

 

Eine Ausstellung des Instituts für Auslandsbeziehungen e. V. (ifa), Stuttgart, Deutschland, www.ifa de

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