50 Jahre 50 Filme

50 Filme um 50 Jahre Goethe-Institut Mexiko zu feiern

Beginnend mit dem Jahr 1966 präsentiert das Goethe-Institut während des Deutschlandjahres in Mexiko jede Woche einen für das jeweilige Jahr besonders einprägsamen und herausragenden Film aus den verghangenen 50 Jahren – von Animationsfilmen über Dokumentationen bis hin zu Klassikern des Undergroundkinos.

Das Goethe-Institut Mexiko feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Seit der Grundsteinlegung 1966 wurden zahlreiche interkulturelle Kooperationen zwischen Mexiko und Deutschland initiiert, konzipiert und durchgeführt. Die kulturelle Vermittlungsarbeit sowie der künstlerische Austausch und Dialog bildeten dabei stets das Herzstück der nunmehr seit einem halben Jahrhundert währenden Tätigkeit des Goethe-Instituts Mexiko.
Von Anbeginn hat das Goethe-Institut Mexiko in großem Maße dazu beigetragen, den deutschen Film zu verbreiten und der cineastischen Arbeit deutscher Filmschaffender in Mexiko ein Forum zu bieten, beispielsweise mit zahlreichen thematischen Filmreihen und Retrospektiven im Goethe-eigenen Auditorium oder der Deutschen Filmwoche.
Anlässlich des 50jährigen Bestehens des Goethe-Instituts Mexiko möchten wir nun mit einer neuen Filmreihe eine chronologische Reise durch die Deutsche Filmgeschichte der letzten 50 Jahre unternehmen. Über den gesamten Zeitraum des Deutschlandjahres in Mexiko hinweg zeigen wir jeden Montag ab dem 13. Juni 2016 einen für das jeweilige Jahr besonders einprägsamen und herausragenden deutschen Film. Die Filmreise beginnt 1966, dem Gründungsjahr des Goethe-Instituts Mexiko, und endet im Jahr 2015. Ein breites Spektrum an Themen, Geschichten, einflussreiche Bewegungen und Genres wie Dokumentationen von Andres Veiel, Ulrike Öttinger, Animationsfilme von Curt Linda und experimentelle Arbeiten von Vlado Kristl, Harun Farocki, Werner Schröter und Christoph Schlingensief werden gezeigt. Große Namen, die die deutsche Filmgeschichte und –Tradition maßgeblich geprägt haben, wie Rainer Werner Fassbinder, Alexander Kluge, Andreas Dresen, Christian Petzold, Konrad Wolf und Frank Beyer werden ebenso gezeigt wie zeitgenössische, international gefeierte deutsche Filmemacher wie Fatih Akin und Tom Tykwer und aufkommende junge deutsche Filmemachern wie beispielsweise Maren Ade und Dietrich Brüggemann. Klassiker wie „Alice in den Städten“ oder „Fitzcarraldo“ werden neben Perlen des Undergroundkinos wie „Love Steaks“, „Wege in die Nacht“ und „Dicke Mädchen“ präsentiert. So entsteht eine kaleidoskopische Auswahl, die die Vielfalt und die Geschichte des deutschen Films und seiner Entwicklung in den letzten 50 Jahren aufzeigt. Auf die nächsten 50 Jahre!