ifa – Darstellung | Vorstellung

Die Ausstellung „darstellung | vorstellung“ des Instituts für Auslandbeziehungen (ifa) präsentiert Positionen zeitgenössischer deutscher Fotografie der wichtigsten Schulen, Leipzig und Düsseldorf. Die gezeigten Bilder changieren zwischen der Darstellung von Welt und einer künstlerisch begründeten Vorstellung von ihr, die sich in individuellen Bildfindungen ausdrückt und bewusst den Zweifel zulässt. Die Ausstellung zieht einen Querschnitt des aktuellen Schaffens und führt Werkgruppen von zehn Fotografinnen und Fotografen zusammen. Rein digital entstandene Werke stehen neben Bildserien, die in der Tradition der Autorenfotografie entstanden sind.

Ab dem 7. Juni Teil des Deutschlandjahres in Mexiko: Die Ausstellung „Darstellung | Vorstellung“ des Instituts für Auslandbeziehungen (ifa) präsentiert zehn Positionen zeitgenössischer deutscher Fotografie. Viele der gezeigten Künstlerinnen und Künstler haben in West- und Ostdeutschland gelebt und gearbeitet. Die aktuelle Fotokunstszene lässt sich weder einer Region, noch einem Stil oder einer Ausbildungsinstitution zuordnen. Vielmehr gewinnt die Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig neben der früher dominierenden Kunstakademie in Düsseldorf mit Bernd Becher und seinen Schülern zunehmend an Bedeutung.
Im Übergang von der analogen zur digitalen Fotografie entsteht auch ein neues Verständnis des Mediums und seiner Glaubwürdigkeit. Die Fotografinnen und Fotografen reflektieren die veränderte Situation durch eine bewusst subjektiv angelegte Konstruktion von Authentizität. Ihre Arbeiten umfassen die ganze Bandbreite der zeitgenössischen Fotografie. Sie lösen sich von traditioneller Dokumentation. Die Bilder changieren zwischen der Darstellung von Welt und einer künstlerisch begründeten Vorstellung von ihr, die sich in individuellen Bildfindungen ausdrückt und bewusst den Zweifel zulässt.
Die Ausstellung zieht einen Querschnitt und führt Werkgruppen von zehn Fotografinnen und Fotografen zusammen, unter anderem sind Werke von Heidi Specker, Peter Piller oder Wiebke Loeper zu sehen.  Rein digital entstandene Werke stehen neben Bildserien, die in der Tradition der Autorenfotografie entstanden sind.  Für die Kuration zeichnet sich Thomas Weski, Professor für „Kulturen des Kuratorischen“ an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, verantwortlich.

09:00-17:00h // So+Mo geschlossen